Soviel Eigenständigkeit und Normalität wie möglich bei soviel Hilfe wie nötig.

Wir sind eine private Wohngemeinschaft speziell für demenziell erkrankte Senioren. Durch das bei uns zahlenmäßig besonders günstige Verhältnis des Betreuungspersonals zu den maximal 11 WG-Mitgliedern ist eine besonders individuelle Betreuung gewährleistet. In unserer Wohngemeinschaft muss sich nicht der Bewohner dem straffen Zeitmanagement eines Heimes unterordnen, sondern kann sich das Pflegepersonal den individuellen Bedürfnissen jedes einzelnen Bewohners anpassen.

Hier haben z. B. auch "Nachteulen" die Möglichkeit, dann zu Bett gehen, wenn sie müde sind und nicht schon um 18:00 Uhr, weil z. B. der Arbeitsplan oder der Schichtwechsel des Personal es so vorsieht. Und wer gerne lang schläft, wird nicht um 6:00 Uhr geweckt, um zum Kurzwaschgang durchs Bad geschleust zu werden, damit er um 6:30 Uhr am Frühstückstisch sitzt. Wir wissen fast alle, dass ein Frühstück auch um 10:00 Uhr noch schmecken kann.

Nach diesem Konzept wohnen Seniorinnen und Senioren im Haus Georg zusammen. Nicht die umfassende Pflege, die fachkompetent geleistet wird, bestimmt den Alltag, sondern das Zusammenleben wie in einer großen Familie.

Die Bewohner beschäftigen sich wie zu Hause mit Einkaufen, Kochen, Aufräumen oder Fernsehen. Nach ihren persönlichen Möglichkeiten und Vorlieben betätigen sich alle, unterstützt vom ständig anwesenden Betreuer des DRK.

Die bekannten Abläufe geben Sicherheit und erhöhen die Lebensqualität für altersverwirrte Menschen, die sich in der kleinen Gemeinschaft im Haus Georg besser orientieren können.

Für die tägliche Pflege und die Begleitung im Alltag haben wir den Pflegedienst des DRK ausgewählt, mit dem wir aufgrund der sehr kompetenten und persönlichen, liebevollen Behandlung unserer Angehörigen ausgesprochen zufrieden sind.

Das Konzept Wohngemeinschaft

Eine überschaubare Gemeinschaft soll ähnlich wie früher die Großfamilie ein Ort der Geborgenheit sein. Zentraler Gedanke ist eine an der weitestmöglichen Normalität orientierte Organisation des Tagesablaufs. Die Bewohner beteiligen sich an der Erledigung alltäglicher Aufgaben (z.B. Kochen, Putzen). Die Wohnung und ihr Umfeld sollen möglichst „normal“ sein.

Die optimale Größe einer Wohngemeinschaft

Alltagsweltliche Normalität und Geborgenheit lassen sich nur in einer überschaubaren Gruppe realisieren. Die Gruppengröße der meisten Wohngemeinschaften liegt zwischen 6 und 11 Personen.

Die Kosten einer Wohngemeinschaft

Trotz all der vorgenannten Vorteile für den Einzelnen liegen die Kosten sogar unter den durchschnittlichen Kosten für die Unterbringung in einem Pflegeheim.